Montag, 2. Dezember 2013

Tel Aviv

Nachdem wir einige Wochenenden bei uns "Zuhause" in Kiryat Tivon verbracht und hier ein bisschen die Umgebung erkundet hatten, fuhren wir letztes Wochenende nach Tel Aviv, um zwei Freiwillige von einem anderen Projekt zu besuchen.
Wir verbrachten einen ruhigen Freitagabend und Shabbat in Ramat Ha-Sharon, ein Vorort von Tel Aviv in dem die beiden wohnen, bevor wir uns am Sonntag frühmorgens auf den Weg ins Zentrum von Tel Aviv machten, um die Stadt zu erkunden.

Bisher kannte ich von Tel Aviv nur den Strand und aus der Erinnerung von vor vier Jahren auch ein wenig von der Altstadt von Jaffo, ich war also begeistert - und das nicht nur von den vielen schönen Hochhäusern. Nicht umsonst wird diese Stadt auch als das New York des Nahen Ostens bezeichnet.



Tel Aviv ist eine der wenigen Städte Israels in der wirklich Fahrrad gefahren wird um von A nach B zu kommen, es gibt sogar Fahrradstationen bei denen man sich gegen etwas Kleingeld für je eine halbe Stunde Fahrräder ausleihen kann - für mich ein kleiner Glücksmoment, da ich seit meiner Abreise nicht einmal wieder gefahren war. Blöd nur, dass wir das System nicht ganz verstanden hatten und daher das Fahrradfahren auf das nächste Mal verschoben hatten.

Nachdem wir die Promenade am Rothschild-Boulevard entlang geschlendert waren, stärkten wir uns mit einem guten Frühstück in einem der Cafés.

Danach gingen wir zum Karmeliten-Markt, bestehend aus einem Handarbeitsmarkt und einer Art arabischen Markts. Auf dem Handarbeitsmarkt verkauften Handwerker, Goldschmiede, Glasbläser (...etc) ihre Produkte, wobei wir auf dem arabischen Markt hauptsächlich frisches Obst, Gemüse, getrocknete Früchte und verschiedene Souvenirs finden konnten.
Neben exotischen Früchten, wie Maracuja, Pomela, Sternfrucht, Drachenfrucht usw, gab es sogar frische Erdbeeren - und das am 1. Dezember!

die schmalen Gassen der Altstadt von Jaffo
Nach einem kleinen Rundgang durch das künstlerische Stadtviertel Neve Tsedek, gingen wir am Strand entlang nach Jaffo, wo man in einem eher touristisch angelegten "Garten" eine wunderschöne Sicht auf die Skyline von Tel Aviv hat. Außerdem gingen wir über einen Teil vom Flohmarkt von Jaffo - neben kleinen Ständen mit Schmuck und Keramik, gibt es dort viele Second-Hand-Läden und alte Möbel.
Wir hätten gerne mehr Zeit dort verbracht, aber da wir seit frühem Morgen mit unseren nicht leichten Rucksäcken unterwegs und daher unglaublich müde waren, fuhren wir am späten Nachmittag wieder zurück.

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